?change_user_type=standard ANSICHT

 

Einführung von VOLLGELD-ein wichtiger Schritt!
Petition Vollgeld sichert Euro vom 28. Okt 2019

Die Einführung von Vollgeld – ein wichtiger Schritt zur Erreichung der SDGs?

Geld ist das Medium der modernen Gesellschaft. Wer es erzeugen darf, hat die wahre Macht in Staat und Gesellschaft.

Die Vollgeldbewegung tritt dafür ein: den Geschäftsbanken die Geldschöpfungsmacht zu entziehen und diese (wieder) an die Zentralbank, im EURO-Währungsraum an die EZB, zu übertragen.

Was hat dies mit einem schonenden Umgang mit Ressourcen und mit einer Welt mit mehr Gerechtigkeit zu tun – beide zentrale Anliegen der SDG?

Vollgeld ist kein Patentrezept zur Lösung aller Probleme, gleichwohl ein unentbehrlicher Schritt. Wer diesen bescheidenen Schritt vermeiden möchte, kann es mit der Reform nicht wirklich ernst meinen oder hängt utopischen Konzepten an, die unser Handeln eher blockieren, uns jedenfalls nicht fit für die Zukunft machen.

Wenn man Menschen fragt: Woher kommt das Geld, antworten die meisten: von der Zentralbank, heute also von der EZB. Daher sieht kaum einer einen Anlass, sich für die Forderung nach Einführung von Vollgeld, also Zentralbankgeld, stark zu machen.

Die meisten wissen nicht, dass Geldschöpfung durch Geschäftsbanken geschöpft und über Kredite an das Publikum bzw. auch eigene Vermögensankäufe in Umlauf gebracht wird. Zwar steht laut Gesetz das alleinige Recht auf Geldschöpfung nur der Zentralbank zu. Tatsächlich fiel die Geldschöpfungsmacht aber an die Geschäftsbanken, weil diese zwar nicht das gesetzliche, aber doch allgemein genutzte Zahlungsmittel (Buchgeld) in Umlauf bringen. Der Grund: Die Zahlungstechnologien haben sich geändert – man zahlt heute überwiegend mit elektronischem Buchgeld. Buchgeldkonten für das Publikum führen nur Geschäftsbanken. Daher besteht über 90 % des Geldes aus Buchgeld.

Unter Vollgeldbedingungen könnten Zentralbanken der Regierung oder direkt den Bürgern und Bürgerinnen neugeschaffenes Geld (allerdings nur in der Höhe von ca. 2-3 % des Sozialprodukts jährlich) unentgeltlich zur Verfügung stellen – zu viel Geld würde zu Inflation führen, zu wenig zu Stagnation.) – Für die Wirtschaft Österreichs eine Entlastung um €5-7 Mrd. jährlich! Für den Euro-Raum ca. € 250 Milliarden, mehr als der ganze EU-Haushalt! Das vorhandene Geld (M1) wäre daher nicht schuldbelastet. Heute ist es schuldbelastet und zwingt die Wirtschaft für das vorhandene Geld in Höhe der dafür zu zahlenden Zinsen eine Mehrleistung zu erbringen.

Daher müssen die Wirtschaftssubjekte, die sich dieses Geld geliehen haben, eine Mehrleistung erbringen. Unter Vollgeldbedingungen würde folglich der Leistungsdruck um die Zinsen auf die vorhandenen Geldbestände (M1) geringer ausfallen. Heute „druckt“ die EZB wie wild Geld (seit der Finanzkrise € 2600 Mrd), schleust es aber in den Finanzsektor ein, was zu neuen Spekulationsblasen führt. Damit will sie das Bankensystem retten, verstärkt aber das Übel: die Hypertrophie der Finanzmärkte und spaltet damit die Gesellschaft. Fazit: Vom heutigen Schuldgeld geht ein unnötiger Wachstumszwang aus. Vollgeld würde den Wachstumszwang entschieden reduzieren.

Vollgeld ist auch viel gerechter als das jetzige Geldsystem. Keinem privaten Wirtschafts­subjekt steht die Schöpfung von Geld zu. Die Geschäftsbanken betreiben sie trotzdem. Sie haben dadurch im Vergleich zu anderen Unternehmen einen entscheidenden Vorteil. Sie stehen auch untereinander in einem sehr harten Wettbewerb, in welchem sie nur bestehen können, wenn sie ihre Bilanzsummen vergrößern. Das tun sie, indem sie Forderungstitel erwerben (etwa durch Vergabe von Krediten oder Kauf von Vermögenstiteln, darunter auch Derivaten) – und spiegelbildlich dazu das Publikum in oft unsinnige Schulden stürzen. Wenn sich die Finanzspekulationen nicht ausgehen, weil die Schulden nicht mehr bedient werden können, müssen Staat und Zentralbanken die Geschäftsbanken aufgrund ihrer wichtigen Stellung in der Gesellschaft mit astronomischen Summen – bisher mit mehreren tausenden Milliarden Euro oder Dollar – retten. Die Staaten sehen sich gezwungen, Sozialhaushalte und Infrastrukturausgaben zusammenzustreichen, ganze Regionen verarmen.

Vollgeld würde solche unsinnigen Spekulationen verhindern und zu einem viel stabileren Finanzsystem führen. Das Finanzdesaster der Jahre 2008 und folgende wäre nicht passiert.

Die Einführung von Vollgeld ist ein unauffälliger, aber sehr wirksamer Schritt zur Stabilisierung des Finanzsystems und zur Entlastung der Gesellschaft von unnötigen Ansprüchen. Die moderne Gesellschaft steht sich mit ihrem jetzigen Geldschöpfungssystem gewissermaßen selbst auf den Füßen, steht aber großen Herausforderungen gegenüber. Vollgeld würde viel Druck aus dem System nehmen und Kräfte für vernünftige Schritte freisetzen.

Raimund Dietz, Obmann des Vereins proVollgeld

raimund.dietz@proVollgeld.at

www.provollgeld.at

P.S.: Bisher hat die UNO eine Veränderung der Finanzarchitektur, darunter auch den Geldschöpfungsmechanismus, explizit nicht in ihre 17 großen Ziele aufgenommen. Ich bin Umweltbewegungen daher dankbar, wenn auch sie daran erinnern, dass es keine Rettung der Umwelt geben kann, wenn man nicht auch das „Geldsystem“ verändert. Freilich muss man es so ändern, dass es funktionsfähig bleibt. Die Einführung von Vollgeld würde die Geldfunktionen nicht außer Kraft setzen, im Gegenteil: es würde das Geldsystem viel funktionsfähiger machen. Allerdings würde es der gefährlichen Verselbstständigung der Finanzsphäre – ihren hypertrophen Entwicklungen – entscheidend entgegenwirken, welche 2008ff das normale Zahlungs- und Kreditwesen beinahe zum Totalabsturz gebracht hätte.

 

 

 

Wenn Sie uns zu diesem Beitrag eine Nachricht zukommen lassen wollen:

Ich möchte mich in der Mailingliste EINtragen      AUStragen      NICHT eintragen und nur Kontakt aufnehmen
* Anrede
* Vorname
* Nachname / Firmenbezeichnung
* Ihre Email
Ihre Tel.Nr.
* Straße, Nr.
* PLZ Ort
Land
Ich hätte eine Frage/Anregung:
  Ich bete regelmäßig für die CPÖ und ihre Mitarbeiter
Ich befürworte das Programm und die Ziele der CPÖ und will mithelfen, dass diese wichtigen Themen (Ehe und Familie, Erziehung und Bildung, Lebensschutz, Kultur, Gerechtigkeit und leistbares Wohnen) bekannt werden und ersuche um regelmäßige Zusendung von aktuellen Informationen.
Ich möchte die Arbeit der CPÖ durch meine Spende unterstützen Spenden
ich will die Kandidatur der CPÖ bei Wahlen unterstützen – Senden Sie mir dazu vor Wahlen die Unterstützungserklärungen zu
Ich will aktiv mitarbeiten ohne Mitglied zu werden – Dazu erhalte ich regelmäßige Informationen, Einladungen zu Veranstaltungen und die Gelegenheit ehrenamtlicher Tätigkeiten, um die Arbeit der CPÖ zu unterstützen. Darüber hinaus habe ich keine weiteren Verpflichtungen.
Ich will Mitglied werden – und beantrage gemäß § 5 der Statuten der CPÖ die Mitgliedschaft. Als Mitglied kann ich mich voll einbringen und den Kurs der Partei mitbestimmen, sowie kandidieren. [Mitgliedsantrag]
Ich stehe als Mitglied der CPÖ als Kandidat für Wahlen zur Verfügung – Bitte setzten Sie sich mit mir in Verbindung, um über die Details zu sprechen.
Um SPAM zu vermeiden, ersuchen wir um Lösung der folgenden Rechenaufgabe:
9:3
zlocha
(Bitte geben Sie das Ergebnis ein!)
 

 

Datenschutzgarantie:
Die CPÖ verpflichtet sich, Ihre Adresse nicht an dritte weiterzugeben. Die Adresse wird lediglich für die Zusendung von Informationen über CPÖ-Aktivitäten verwendet.

 

SPENDEN

CPÖ - Leben. Werte. Zukunft.
Unsere Hauptanliegen sind:
Lebensschutz
Ehe und Familie
Bildung und Kultur...


Da wir keine öffentlichen Gelder erhalten,
sind wir komplett
auf Ihre Spende angewiesen!

MITMACHEN LOHNT SICH