Presse

 

Großer Ansturm bei "Marsch fürs Leben" in Wien
November 2018 vom 26. Nov 2018

Das war der "Marsch fürs Leben" 2018 in Wien
Mit einem unerwartet großen Ansturm beim Marsch für das Leben in Wien beginnt in Österreich ein neues Pro-Life-Zeitalter –                                              (von Roland Noé)

    

Wien (kath.net/rn)

Was für ein Zeichen der Hoffnung aus Österreich. Zwischen 2000 und 2.500 Teilnehmer haben in Wien am Samstag am 1. großen Marsch für das Leben teilgenommen. Vor dem Marsch feierte der Wiener Weihbischof Turnovszky eine Heilige Messe im überfüllten Wiener Stephansdom. Der Weihbischof betonte, dass das menschliche Leben für Katholiken heilig und deshalb unbedingt zu schützen sei. Das gelte für jedes Menschenleben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod. Turnovszky warnte davor, dabei Ausnahmen zu machen. Diese seien immer willkürlich und beträfen Minderheiten, über die Mehrheiten urteilen. Für den Weihbischof sei es ein Skandal, dass in Österreich ungeborene Behinderte bis unmittelbar vor der Geburt getötet werden dürfen. "Zuerst die Ungeborenen bis zur 12. Schwangerschaftswoche, dann die Behinderten bis zur Geburt - wer sind die nächsten?“

Nach der Messe im Stephansdom versammelten sich die Teilnehmer am Stephansplatz. Eine großes Polizeiaufgebot schützte die Teilnehmer vor einer Handvoll von linken Demonstranten, die sich in der Nähe des Ausgangs vor dem Stephansdom hinlegten, die üblichen sinnbefreiten Parolen schrien und sich als eine schlechte Kopie des linken Niedergangs in der Gesellschaft manifestierten. Vor dem Marsch durch die Innenstadt gab es einige Ansprachen. Zuerst sprach die ÖVP-Nationalratsabgeordnete Gudrun Kugler. „Ich bin hier als Menschenrechtsprecherin des ÖVP-Parlamentsklubs, weil die Menschenrechte unteilbar sind. Es ist egal, wie alt jemand ist, wenn es darum geht, ein Träger von Rechten zu sein.“ Auch der Familiensprecher der ÖVP, Nationalratsabgeordneter Norbert Sieber sprach kurz zu den Teilnehmern: „Ich freue mich, dass ich heute hier sein kann.“ Er zeigte sich betroffen, dass dieses so wichtige Thema in seiner Arbeit bisher nicht den Stellenwert gehabt hatte, denn er haben sollte. Er sei dieses Mal das erste Mal dabei. 

Anschließend begann P. Karl Wallner, Chef von MISSIO Österreich, mit der inoffiziellen „Pro-Life-Rede des Tages“. „Als Priester bin ich entsetzt, wenn man es als einen Fortschritt für die Frauen bezeichnet, dass Abtreibung so „problemlos“, so ohne Fristen der Beratung usw. abläuft.“ Wallner ermutigte dazu, dass 2019 zehn Mal so viele Teilnehmer kommen sollten. „Benennen wir prophetisch Falsches als falsch. "

Pater Karl Wallner (Chef von Missio Österreich)
" Treten wir ein für die notwendigen Änderungen. Gehen wir zur Not auch auf die Straße.“ 
Wallner appellierte anschließend an die Teilnehmer, weiterhin politische Menschen zu sein, die sich nicht in Sakristeien und Sitzungssälen verstecken, sondern öffentlich für das Leben eintreten. „Seien wir beharrlich!“ „Wir haben heute auch nichts mehr zu verlieren.

Wenn man uns als Christen heute nicht mehr von den Durchschnittsmenschen dieser Welt unterscheiden kann, die immer mehr unchristliche Werte lebt und bewirbt. Welchen Wert hat dann noch unser Christsein? Ich glaube, dass es Zeit ist in die Öffentlichkeit zu gehen, für die verfolgten Christen oder wie heute pro-life, für das Leben in allen Dimensionen.“

Nach den Reden startete der bunte Marsch, angeführt von vielen Jugendlichen, durch die Wiener Innenstadt. Bewaffnet mit zahlreichen Transparenten und Schildern und begleitet von Musik bewegte sich der Marsch durch die Wiener Innenstadt vorbei an der Staatsoper und Bundeskanzleramt und bis zum Josefsplatz, wo derzeit das Parlament tagt. „Wir wollen auf das Unrecht von jährlich rund 35.000 Abtreibungen aufmerksam machen. Viel zu viele Frauen werden in dieser Entscheidung allein gelassen. Jede Abtreibung beendet ein Menschenleben und ist eine zu viel.“, erklärt dazu Rosa Büchsenmeister, die Pressesprecherin von „Jugend für das Leben.“ im Anschluss – Marsch für das Leben – Sprecherin Manuela Steiner erklärte gegenüber kath.net: „Es war ein großartiger Tag, ein Riesenfest für das Leben. Heute ist der 1. Schritt zu einem neuen Kapitel in Österreich. Wir werden wachsen und jedes Jahr mehr und mehr Leute sein.“

Der Marsch von Wien war nur der Anfang. Nach jahrelanger und mühsamer Aufbauarbeit von „Jugend für das Leben“ und anderen Pro-Life-Gruppen, die seit 1990 aktiv sind, hat sich jetzt eine ganz große Frucht der Arbeit entwickelt, die ähnlich wie in den USA eine Kraft entwickeln könnte, die die nächsten Jahre die Politik und die Gesellschaft in Österreich im positiven Sinne prägen könnte.

Der nächste Marsch für das Leben-Termin steht bereits fest: 12. Oktober 2019- für Christen in Österreich ab sofort ein jährlicher Pflichttermin.

Man sieht sich in Wien!

 

 

 

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