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Keine Geschwister
Dipl.Päd Brigitte Pfandl vom 24. Mai 2018

Keine Geschwister?

Die Familie, Eltern und Kinder und hauptsächlich natürlich die Mama sind um den Muttertag das große Thema in der Schule. Dabei ist mir aufgefallen, dass es auch bei uns am Land immer mehr Einzelkinder gibt, und diese Erkenntnis  hat mich ein wenig erschreckt. Fast noch mehr erschreckt hat mich die Aussage dieser Kinder, gar keine Geschwister haben zu wollen. Ich bin glücklich über meine 3 Geschwister, aber diese Kinder kennen es ja nicht anders.

Das hat mich an einen lange zurückliegenden Zeitungsartikel erinnert: Da war eine chinesische Schülerin nicht bereit, als Einzige ihrer Klasse ihr Zuhause mit einem Geschwisterchen zu teilen, entwickelte einen regelrechten Psychoterror und drohte mit Selbstmord, bis sich die Mutter schweren Herzens entschloss, ihr
5 Monate altes Ungeborenes abtreiben zu lassen! So arg wird es bei uns hoffentlich nicht zugehen, aber der Trend zur Ein-Kind-Familie ist schon besorgniserregend.

Es gibt sicher gute individuelle Gründe, sich für dieses Modell zu entscheiden oder sich dafür entscheiden zu müssen, aber die Sache hat auch System.

So meinen viele Eltern, ihrem Kind „etwas bieten“ zu wollen oder zu müssen.

Dabei können sie Ihrem Kind wirklich nichts Besseres und Wertvolleres für seine Entwicklung und sein ganzes Leben schenken als ihre Liebe und Zuwendung und eben Geschwister.

Aber da gibt es noch einen triftigen Grund: Solange es in unserem Gesellschafts-system ökonomisch viel vorteilhafter ist, nur ein Kind oder noch besser gar kein Kind zu haben, solange die Erziehungsleistung vor allem der Mütter geringgeschätzt wird, solange Altersarmut droht, weil Teilzeit zu geringeren Pensionseinzahlungen führt und die so wertvolle Beziehungs- und Erziehungsarbeit in der Familie für die Altersversorgung nicht zählt, und, nicht zuletzt, so lange Kinder in der öffentlichen Debatte nur als Betreuungsproblem gesehen werden, so lange wird sich an diesem gesellschaftlich verhängnisvollen Trend zu immer weniger Kindern nichts ändern.

Im Gegensatz zu früher, wo die Steuerbelastung danach berechnet wurde, wie viele Mäuler um den Tisch sitzen, hat die Größe der Familie heute keinerlei Relevanz: die Mehrwertsteuer ist für alle gleich, und betrifft auch alles, was Eltern für Ihre Kinder zusätzlich finanzieren müssen: Nahrung, Kleidung, Pflege, Spielzeug, Schule, Wohnen, und und und.

Ein Schritt zu mehr Steuergerechtigkeit Familien gegenüber ist der von Schwarz-Blau kürzlich eingeführte Familienbonus. Aber auch, nicht zu vergessen, die vor 10 Jahren  unter der schwarz-blauen Regierung Schüssl eingeführte Anrechnung von (maximal) 4 Jahren pro Kind auf die Pension!

Auch sprechen sich mittlerweile immer mehr Politiker offen für die pensions-rechtliche Anerkennung von Erziehungszeiten (bei Teilzeit) aus!

Hoffnungsvolle Entwicklungen, die es voranzutreiben gilt, um Eltern wieder mehr Freude und Mut zu Kindern zu machen, denn ohne ausreichenden Kindersegen hat unsere Gesellschaft wie auch unsere Kultur keinen Bestand!

Mehr über diese mutigen  Personen und Entwicklungen im nächsten Brief …

 

DiplPäd. Brigitte Pfandl                                                             Katsch, am 20. 5. 2018

 

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