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Oma-Revolte in Bregenz - "Wir waren dabei"
18.5.2018 vom 24. Mai 2018

Oma-Revolte“ begehrt mit Hungerstreik auf

BREGENZ Die „Oma-Revolte“ meldet sich mit einem 24-stündigen Hungerstreik und einer Protestaktion vor dem Vorarlberger Landhaus zurück. Die 2017 gegründete Initiative um die 75-jährige Juristin Gertraud Burtscher, die sich für gerechtere Pensionen für Frauen einsetzt, fordert vom Land Vorarlberg einen „Anerkennungsbeitrag für Erziehungsarbeit“ für ältere Frauen, „da wir von der Bundesregierung vollkommen ignoriert werden“.

 

„Ich habe fünf Söhne aufgezogen. Heute habe ich eine Pension von 429 Euro.“

 

Mit Burtscher waren es etwa fünfzehn ältere Frauen, die am Freitag um Mitternacht zu Hause mit dem Hungerstreik begannen, ihn von 10 bis 16 Uhr vor dem Landhaus fortführten und dann zu Hause beendeten. Die Demonstrantinnen fühlen sich von den politisch Verantwortlichen im Stich gelassen.

„Ich finde es traurig, dass man in unserem Land zu solchen Maßnahmen greifen muss, um gehört zu werden“, sagt Karoline Weinhofer. Die aus Mäder stammende 80-Jährige ist Mutter von sechs Kindern. Als ihr jüngstes Kind zwei Jahre alt war, verließ sie ihr Mann.Der Unterhaltsvorschuss war so gering, dass er kaum zum Leben reichte.

Mit Babysitter-Jobs und nächtlichen Schneiderarbeiten hielt sie sich über Wasser. Heute wird sie von ihren Kindern unterstützt. „Aber ich will unabhängig sein“, betont die Seniorin.

Die 68-jährige Zita Kofler aus Laterns zog fünf Söhne auf und pflegte zwei Angehörige. „Heute habe ich eine Pension von 429 Euro“, sagt sie. Die Mindestpension wurde ihr zugesprochen, nachdem die fehlenden Berufsjahre nachgezahlt wurden.

Die „Oma-Revolte“ verlangt für Mütter, die vor 1955 geboren sind, einen Anerkennungsbeitrag von 50 Euro pro Kind und Monat (14 Mal), ohne Anrechnung auf Sozialleistungen. Im August 2017 stellte das damals rote Sozialministerium eine Finanzierung aus dem Familienlastenausgleichsfonds in Aussicht, seither sei nichts geschehen.

Rudolf Gehring, Vertreter der Christlichen Partei Österreichs (CPÖ), saß als einziger Mann unter den Demonstrantinnen. „Vollzeitmütter kommen auf 14 Arbeitsstunden pro Tag. Viele Frauen haben zugunsten der Kinder zurückgesteckt. Und das wird nun bestraft“, sagte Gehring, dessen Frau selbst Betroffene sei. Die durchschnittliche Alterspension bei Frauen betrage 842 Euro. 203.000 über 65-Jährige seien von Armut betroffen, davon 136.000 Frauen. SPÖ-Klubobmann Michael Ritsch besuchte die Demonstrantinnen am Vormittag. 

„Oma-Revolte“-Initiatorin Burtscher stellte klar: „Es geht uns nicht hauptsächlich um die finanzielle Entlohnung, sondern um die gesellschaftliche Anerkennung unserer Leistung.“ 

 

VN-GAS

 

 

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