Presse

 

Hungerstreik "OMA-REVOLTE"
Mag. Gertraud Burtscher vom 14. Mai 2018

Photo: APA

Hungerstreik der "Oma-Revolte"

Sehr geehrte Landsleute,

anlässlich des letzten Muttertages fand voriges Jahr in Bregenz die erste Protestaktion der "Omas" statt. Nachdem wir binnen kurzer Zeit eine erfolgreiche Kampagne mit mehreren Fernseh- und Radio-Auftritten gestartet hatten, suchten die Gegner einer Verbesserung der Situation der vor 1955 geborenen Mütter in meiner Vergangenheit und wurden fündig. Ich war vor 40 (!) Jahren für kurze Zeit bei einer legalen, aber ungeliebten Partei. Sofort zogen sich die vorherigen vollmundigen Unterstützer, dankbar für eine Ausrede, erleichtert zurück. 

Da ich ein reines Gewissen und keinerlei Unrecht begangen habe, lasse ich mich nicht mundtot machen. Zusammen mit ein paar beherzten Frauen, unterstützt von einem Mann mit Gerechtigkeitsgefühl werden wir am Freitag, dem 18. Mai vor dem Landhaus in Bregenz einen Hungerstreik durchführen. Da wir von der Bundesregierung vollkommen ignoriert werden, erbitten wir mit diesem Hungerstreik mit sanftem Zwang den "Anerkennungsbeitrag für Erziehungsarbeit" nunmehr von der Landesregierung.

Bereits im August vorigen Jahres habe ich mit dem Sozialreferenten des damals roten Sozialministeriums eine 50-EURO-Lösung besprochen. D.h. 50 EURO pro Kind, pro Monat, 14x im Jahr, ohne Anrechnung auf sonstige Sozialleistungen. Lt. diesem Dr. Burger wäre das aus dem Familienlastenausgleichsfonds finanzierbar. Dieses Geld hätten also auch Frauen bekommen, die bisher überhaupt keine Pension erhalten.   

Wir hungern von 0 bis 24 Uhr und werden uns von 10 bis 16 Uhr vor dem Landhaus aufhalten. Die älteste Teilnehmerin ist bereits 80, und ich bin auch schon 75. Für 14 Uhr wurden die Sprecher der verschiedenen Landhausfraktionen eingeladen, eine kurze Rede zu halten. 

Zu meiner großen Freude darf ich sagen, dass sich bereits Michael Ritsch, der Klubobmann und Sozialsprecher der SPÖ, für eine Rede bereiterklärt hat. Er macht daher seinem alten Slogan "Stark für die Schwachen" wieder einmal Ehre. Auch der Obmann der CPÖ (Christliche Partei Österreichs), der sich am Hungerstreik beteiligt und ein Unterstützer der ersten Stunde ist, wird zu uns sprechen.

Aus dem Umstand, dass die politischen Ansichten dieser beiden Sprecher unterschiedlicher nicht sein könnten, erkennt man, dass es nicht auf diese politische Richtung, sondern nur darauf ankommt, ob die betreffende Person ein Gerechtigkeitsgefühl hat, oder nicht. Ich hoffe, dass sich auch noch andere Politiker zu Wort melden und nicht tausende alte Mütter, die vielfach in bitterster Armut leben, in Stich lassen werden. 

Mehrere Mütter haben gefordert, ich solle darauf hinweisen, dass wir nicht "nichts gearbeitet" haben, sondern nur nicht berufstätig waren, weil wir die für einen funktionierenden Staat wichtige Leistung der Kindererziehung erbracht haben. Es handelt sich also nicht um ein Almosen, sondern um die finanzielle Anerkennung unserer Leistung, die wir fordern.

Bitte besuchen Sie uns am 18. Mai vor dem Bregenzer Landhaus zwischen 10 und 16 Uhr (um 14 Uhr gibt es die Reden). Wenn Sie mithungern wollen, bitte ab 0 Uhr nichts essen und um 10 Uhr zum Landhaus kommen. Bitte einen Klappstuhl o.ä. nicht vergessen!

Es grüßt recht herzlich
Mag. Gertraud Burtscher
6719 Bludesch, Hauptstraße 32b/14

 

 

 

 

 

 

 

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