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"Kampf um den Körper der Frau"
Leserbrief vom 13. Okt 2016

Artikel "Kampf um den Körper der Frau"
Ausgabe vom 7.10.2016

Sehr geehrte Redakteurinnen Brühl und Davidovits,

als überzeugter Lebensschützer kann ich viele Aussagen in Ihrem Artikel zur Abtreibung nicht nachvollziehen.

Zunächst einige sachliche Richtigstellungen:

  • Der von Ihnen zitierte § 144 des Strafgesetzbuches enthält den Tatbestand der Erpressung – der sogenannte Schwangerschaftsabbruch ist in den Paragrafen 96 – 98 StGB geregelt.
  • Außerdem gibt es kein Recht auf Schwangerschaftsabbruch (= Abtreibung = Tötung eines ungeborenen Kindes, also gewaltsame Beendigung des Lebens eines Menschenkindes), sondern die Tat einer Abtreibung wird unter bestimmten Bedingungen straflos gestellt.

Eine Prüfung, ob die Bedingungen für die Straflosigkeit einer Abtreibung durch die Ärzte eingehalten werden, ist mir nicht bekannt, obwohl dazu die Justiz verpflichtet wäre, weil es ich bei jeder Abtreibung um ein Tötungsdelikt handelt.
Es würde sich journalistisch lohnen, dieser Frage nachzugehen.

Weiters heißt es im § 97 Absatz 3 StGB: Niemand darf wegen der Durchführung eines straflosen Schwangerschaftsabbruchs oder der Mitwirkung daran oder wegen der Weigerung, einen solchen Schwangerschaftsabbruch durchzuführen oder daran mitzuwirken, in welcher Art immer benachteiligt werden.

In vielen Kliniken oder Ordinationen werden jedoch die Ärzte oder das medizinische Personal massiv diskriminiert, wenn sie sich weigern Abtreibungen vorzunehmen oder daran mitzuwirken.
Auch die Klärung dieser Frage wäre höchst interessant.

Leider geben auch Sie in Ihrem sehr einseitig abgefassten Artikel den Aussagen des führenden Abtreibungsarztes in Österreich, Herrn Dr. Fiala, großen Raum. Dr. Fiala wäre als Arzt verpflichtet, das Leben in allen Phasen, d.h. vom Beginn bis zum natürlichen Ende zu schützen. Er ist aber verantwortlich für den Tod tausender ungeborener Kinder!

Mit seinen Worten würde ich formulieren:

„Ich möchte in keiner Gesellschaft leben, in der das Leben eines Kindes nicht geachtet wird und die Kinder schon im Mutterleib mit dem Tod bedroht sind.“


Wo bleibt die ärztliche Ethik, zu der sich jeder Arzt im Sinne des hippokratischen Eides verpflichtet fühlen sollte? Darin heißt es: „Auch werde ich keiner Frau ein Abtreibungsmittel geben“

Meine Forderung geht daher nach Wiedereinführung des hippokratischen Eides, verbunden mit der Rückbesinnung auf die Kernaufgabe des ärztlichen Dienstes und seiner Berufung.

Gerne stehe ich Ihnen ergänzend für ein Gespräch zur Verfügung und hoffe, dass meine Gedanken im Kurier wiedergegeben werden.

Mit besten Grüßen
Dr. Rudolf Gehring


 

 

 

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