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Millionengrab Neue Gesamtschule

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Wien (APA) - Die von der scheidenden Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ) eingeführte Neue Mittelschule (NMS) wird vom Rechnungshof in einem Rohbericht heftig kritisiert. So sei die NMS 2012 "entgegen der gesetzlichen Vorgabe zur verpflichtenden wissenschaftlichen Begleitung und Evaluation der NMS-Modellversuche" im Regelschulwesen eingeführt worden, zitiert "profil" laut Vorabmeldung aus dem Bericht.

   "Eine zentrale Entscheidungsgrundlage für diese wichtige bildungspolitische Maßnahme mit weitreichenden finanziellen Auswirkungen lag nicht vor", heißt es darin. Außerdem wirft der RH dem Unterrichtsministerium vor, bei der positiven Darstellung der Übertrittsraten von NMS-Absolventen in höhere Schulen "unpassende Vergleichsdaten herangezogen" zu haben. Statt einem "verzerrten Vergleich" sollten "in Zukunft objektiv ermittelte Statistiken" veröffentlicht werden.

   Überdies sei es dem Ministerium "trotz hoher finanzieller Mittel nicht gelungen, eLearning an den NMS-Modellversuchen nachhaltig zu etablieren". Die Vergabe des Projekts eLearning an die Stiftung private Pädagogische Hochschule Burgenland erfolgte laut Rechnungshof "entgegen dem Bundesvergabegesetz". Auch die Öffentlichkeitsarbeit für den Modellversuch NMS sei teilweise "ohne öffentliche Ausschreibung" vergeben worden.

   Allgemein komme es beim Projekt Neue Mittelschule aufgrund der Kompetenzzersplitterung zwischen Bund und Ländern zu "Ineffizienzen, Doppelgleisigkeiten und Zielkonflikten", zitiert "profil" in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe aus dem Rohbericht. Die RH-Prüfung des Modellversuchs Neue Mittelschule fand von November 2012 bis März 2013 statt.

(Schluss) mk

APA0044 2013-12-07/09:30

070930 Dez 13


 

OTS032 5 II 0286 FPK0003                                  07.Dez 13

 

POLITIK FPÖ ROSENKRANZ BILDUNG RECHNUNGSHOF NMS

 

FPÖ: Walter Rosenkranz: Gesamtschulmodell der SPÖ nur mit gefälschten Daten ein Erfolg

Utl.: Rechnungshof bestätigt Kritik an fehlender Evaluierung =

 

Wien (OTS) - "Das Gesamtschulmodell der SPÖ ist zum Scheitern verurteilt und Claudia Schmied steht vor den Trümmern ihrer Amtszeit", meint der FPÖ-Bildungssprecher Walter Rosenkranz zum Rechnungshofbericht über die Neue Mittelschule (NMS). Der Rechnungshof hatte kritisiert, dass die NMS ohne ausreichende wissenschaftliche Begleitung und Evaluierung von Versuchsschulen zu Regelschulen gemacht worden waren. Rosenkranz: "Seit den ersten NMS-Versuchsschulen hat die FPÖ gefordert, dass die NMS nicht ohne wissenschaftliche Begleitung und Evaluierung zur Regelschule werden darf. Nun gibt uns der Rechnungshof endlich Recht!" Auch eine Antwort darauf, warum es keine Qualitätskontrollen gegeben habe, weiß Rosenkranz: "Sonst hätte sich nämlich sofort bestätigt, dass das Projekt NMS ein Reinfall war. Stattdessen sind Eltern, Lehrer und Schüler aber weiterhin belogen und die NMS als Erfolgsmodell dargestellt worden!"

Die Vergabe von Öffentlichkeitsarbeits-Aufträgen im BMUKK sei laut Rechnungshofbericht gar ohne Ausschreibung erfolgt. "Diese Freunderlwirtschaft ist ein unglaublicher Skandal", ist Rosenkranz empört. Was man an der Rechnungshof-Kritik freilich auch sehe, sei, dass es bei der NMS einfach nur darum gegangen sei, ein überholtes sozialistisches Projekt durchzupeitschen - nötigenfalls auch mit der Brechstange. "Anstatt um Qualität im Bildungswesen ist es Ministerin Schmied nur um sozialistische Gleichmacherei gegangen. Dies hat zu einer Nivellierung des Niveaus nach unten geführt", so Rosenkranz weiter. Es sei aber der falsche Weg um unsere Jugend auf die Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten.

"Die RH-Kritik reiht sich in die lange Liste an Maßnahmen ein, welche die SPÖ wider besseres Wissen und wider die Vernunft gewaltsam durchsetzt: finanzielles Aushungern der Gymnasien, Zentralmatura, Lehrerbildung und jetzt noch ein völlig misslungenes Lehrerdienstrecht", schließt Rosenkranz.

 

 

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