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Medizinische Betreuung sterbender Menschen – Umsorgung versus Entsorgung

Die Österreichische Palliativgesellschaft (OPG) hat sich entschlossen, die um diese Jahreszeit erhöhte mediale Aufmerksamkeit zum Thema „Sterben und Tod“ für eigene Veranstaltungen und Positionspapiere zu nutzen. So wurde anlassbezogen am 25. Oktober 2013 der 1. Interdisziplinäre Fachtag Palliative Care zum Thema „Medizinische Betreuung sterbender Menschen – Umsorgung versus Entsorgung“ im Schloss Schönbrunn Tagungszentrum (Wien) abgehalten, der auf großes Publikumsinteresse gestoßen ist. In einer begleiteten Pressekonferenz wurde das Thema mit einer großen Anzahl von Journalisten besprochen und hat entsprechendes Medienecho in den Printmedien und dem ORF hervorgerufen.

Die OPG hat die Gelegenheit auch genutzt, um das Einbringen des Begriffes der Menschenwürde in die Österreichische Verfassung zu forcieren und sich auf Anregung von Herrn Dr. Dietmar Weixler dafür entschieden, die in Österreich bereits bestehenden Bestrebungen eines verfassungsrechtlichen Schutzes der Menschenwürde mit einer eigenen Petition zu unterstützen. Diese zielt darauf ab, die Unantastbarkeit der Würde des Menschen und deren Achtung und Schutz durch den Staat analog zur deutschen Verfassung als Verpflichtung in die österreichische Verfassung aufzunehmen.

Die Petition wurde bereits im Rahmen des 1. Interdisziplinären Fachtages Palliative Care von vielen Anwesenden unterzeichnet und kann ab sofort online auf der Homepage der OPG www.palliativ.at oder direkt auf http://www.palliativ.at/online-petition-wuerde.html unterzeichnet werden. Es ist in großem Interesse der OPG, dass die Petition auch in den Social Media Verbreitung findet und bittet alle Mitglieder, dies nach Möglichkeit in ihrem Bereich zu unterstützen. Gerade auf diesem Weg hat die Petition mit folgendem Text bereits wenige Tage nach Online-Stellung eine immense Verbreitung erfahren. 

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PETITION

DER ÖSTERREICHISCHEN PALLIATIVGESELLSCHAFT

„VERFASSUNGSRECHTLICHER SCHUTZ DER MENSCHENWÜRDE“

Sehr geehrter Herr Bundespräsident Dr. Fischer,
sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete zum Nationalrat,

die Österreichische Palliativgesellschaft zeigt sich besorgt über die Strömungen in Europa zur gesetzlichen Regelung der aktiven Sterbehilfe.

Aus historischen und humanitären Gründen sind wir bestrebt, jene Menschen zu schützen und zu achten, die unter den Ansprüchen eines radikalen utilitaristischen Denkens zu Opfern werden.

Wir verstehen Menschenwürde als einzigartigen unbedingten Wert aus dem alleinigen Grund, Teil der Menschheit zu sein. Der Wert der Menschenwürde ist allen Menschen zu eigen, von der ersten Lebensstunde bis zur letzten. Menschenwürde ist unabhängig von Merkmalen wie Alter, Geschlecht, Herkunft, Nationalität, Gesundheitszustand, mentalem Status oder religiöser Zugehörigkeit. Menschenwürde kann weder erworben werden noch verloren gehen, sie hat intrinsischen Wert – im Gegensatz zum instrumentellen Wert, der in Leistungsgesellschaften vor allem als Funktion des Nutzens und der Wertschöpfung bzgl. des Bruttosozialproduktes definiert wird.

Unter derselben historischen Belastung wie Österreich stehend, hat die deutsche Verfassung im Grundgesetz unter Artikel 1 formuliert: „1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt."

Wir fordern daher die österreichischen verfassungsgebenden demokratisch gewählten Organe auf, alles zu unternehmen, dass die Würde des Menschen in Zukunft verfassungsrechtlich geschützt sein wird.
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Vielen Dank für Ihre Unterstützung und mit den besten Wünschen für besinnliches Allerheiligen und Allerseelen!


Ihre Österreichische Palliativgesellschaft

 

Die CPÖ steht hinter diesem Anliegen und ergänzt, dass die Menschenwürde im vollen Umfang auch für alle ungeborenen Kinder zu gelten hat.

 

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