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Fakten zur Scheidungsstatistik

Ehescheidungen_scheidungsrate_und_gesamtscheidungsrate_seit_1946

Ergebnisse_im_ueberblick_privathaushalte_und_familien

Beide PDFs sind sehr eindrücklich:

Im ersten PDF sieht man, das die abolute Anzahl an Scheidungen/Jahr zwischen 1,1 (1960) und 2,6 (2001) liegen, derzeit bei 2,1 (2011)  bezogen auf je 1.000 der Bevölkerung.

Im 2. PDF liest man, wievile aufrechte Ehen es in jedem Jahr gab.
2012 gab es zum Beispiel rund 1,700.000 Ehepaare - Dieser Wert ist seit 1984 mehr oder weniger konstant, nur dass der Anteil der Ehenpaare ohne Kinder größer wurde.

Diesen 1,700.000 aufrechten Ehen stehen zBsp. im Jahr 17.295 Scheidungen gegenüber. Das sind knapp über 1% der bestehenden Ehen. Woher kommen die 40,3%, die sonst immer genannt werden? Diese haben sich im Lauf der Jahrzehnte summiert! Das ist ein kumulierter Wert.

Anders gesagt: Seit etwa 1950 wurdendie Scheidungen zusammengezählt, und deshalb die 40,3% - Wenn also salopp oft gesagt wird, dass die Scheidungsrate 40 % und mehr beträgt, dann bitte den Kontext der Jahrzehnte betrachten!

Tut man das nicht, übersieht man, dass knapp 99% aller bestehenden Ehen jedes Jahr weitergeführt werden und dass Ehe zurecht bei den Österreichern einen hohen Stellenwert hat. Aus vielen Untersuchungen und Befragungen bei der Jugend kommt regelmäßig zum Ausdruck, dass der Wunsch nach einer Familie in der Priorität sehr weit vorne liegt.

Natürlich ist jede Scheidung mit viel Leid verbunden und wäre in vielen Fällen auch vermeidbar. Zahlen können weder dieses Leid, noch das Glück einer gesunden Ehe/Familie ausrücken.


 
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