Home

 

EUTHANASIE: Wohin steuert Europas Gesetzgebung?
Jugend für das Leben vom 21. Feb 2013

Wien (23.01.2013, imabe.org).

Die Alterung der Bevölkerung nimmt zu, ein kommender Notstand beim Pflegepersonal wird prophezeit – und zeitgleich wird in mehreren Staaten eine heiße Debatte über die Frage der Legalisierung der Euthanasie und des sogenannten assistieren ärztlichen Suizids geführt, berichtet die internationale Plattform. Die EPCC mit Sitz in London wurde 1999 von Alex Schadenberg als Netzwerk für Organisationen gegründet, die sich klar gegen ein vermeintliches Recht auf Tötung aussprechen.

Sollen nicht-gewerbsmäßige Sterbehilfe-Vereine auch bald in Deutschland tätig werden dürfen? In den Niederlanden und in der Schweiz ist dies bereits gelebte Praxis. So ermöglicht der Schweizer Verein Dignitas todeswilligen Menschen den Freitod, sofern sie zahlende Mitglieder des Vereins sind. Wenn es nach dem Regierungsentwurf der FDP-Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger geht – er sollte Ende Jänner den Bundestag passieren – wären derartige Organisationen in Deutschland nicht verboten. Doch inzwischen gehen die Wogen hoch. Bundesärztekammer, Hospizverbände, Kirchen und zahlreiche NGOs setzen sich seit Wochen gegen die geplante Reform des § 217 StGB ein. Rückenwind bekommen sie u. a. von Seiten der CDU, für die das „Sterbehilfe-Gesetz“ zu einer Belastungsprobe für die Koalition mit der FDP zu werden scheint.

CDU-Vizechefin Julia Klöckner kritisiert in einem Interview in der Welt den Entwurf scharf: „Würde dieses Gesetz beschlossen, wäre es auch ein Zeichen des Abschiedes von der Humanität.“ Für sie ist der Entwurf eine „Scheinlösung“: „Darin soll nur die ‘gewerbsmäßige Sterbehilfe’ verboten werden. Aber die Sterbehilfeorganisationen wissen bereits, dass sie als offen kommerzielle Unternehmen keine Chance hätten. Sie tarnen sich also als Vereine oder sogar gemeinnützige Organisationen, die keine Rechnungen schreiben, sondern Mitgliedsbeiträge erheben. Der Entwurf der Bundesregierung nimmt diese Organisationen nicht in den Blick.“ Klöckler wirft der Justizministerin vor, dass hier offenbar Verhältnisse wie in der Schweiz und den Niederlanden salonfähig gemacht werden sollen. „Das halte ich für hochproblematisch. Der jetzt vorliegende Gesetzesentwurf kann demnach im wahrsten Sinne des Wortes lebensgefährlich sein.“

In Belgien, wo die Euthanasie seit 2002 legal ist, soll nach einem Vorschlag der Sozialisten die Möglichkeit der Sterbehilfe auch für Minderjährige und Alzheimer-Patienten ins Auge gefasst werden. In Frankreich gab es zahlreiche Proteste gegen das Vorhaben des sozialistischen Präsidenten Francois Holland, den assistieren Suizid in Frankreich zu legalisieren. Am 13. Jänner 2013 fand eine statt, bei der 800.000 Bürger für den Schutz des Lebens und der Familie protestierten.

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat inzwischen einen Einspruch eines Braunschweigers abgewiesen, der Deutschland geklagt hatte, weil die Behörden die nötigen tödlichen Medikamente verweigert hatten, die seiner Frau den Suizid ermöglicht hätten.

 

Wenn Sie uns zu diesem Beitrag eine Nachricht zukommen lassen wollen:

Ich möchte mich in der Mailingliste EINtragen      AUStragen      NICHT eintragen und nur Kontakt aufnehmen
* Anrede
* Vorname
* Nachname / Firmenbezeichnung
* Ihre Email
Ihre Tel.Nr.
* Straße, Nr.
* PLZ Ort
Land
Ich hätte eine Frage/Anregung:
  Ich bete regelmäßig für die CPÖ und ihre Mitarbeiter
Ich befürworte das Programm und die Ziele der CPÖ und will mithelfen, dass diese wichtigen Themen (Ehe und Familie, Erziehung und Bildung, Lebensschutz, Kultur, Gerechtigkeit und leistbares Wohnen) bekannt werden und ersuche um regelmäßige Zusendung von aktuellen Informationen.
Ich möchte die Arbeit der CPÖ durch meine Spende unterstützen Spenden
ich will die Kandidatur der CPÖ bei Wahlen unterstützen – Senden Sie mir dazu vor Wahlen die Unterstützungserklärungen zu
Ich will aktiv mitarbeiten ohne Mitglied zu werden – Dazu erhalte ich regelmäßige Informationen, Einladungen zu Veranstaltungen und die Gelegenheit ehrenamtlicher Tätigkeiten, um die Arbeit der CPÖ zu unterstützen. Darüber hinaus habe ich keine weiteren Verpflichtungen.
Ich will Mitglied werden – und beantrage gemäß § 5 der Statuten der CPÖ die Mitgliedschaft. Als Mitglied kann ich mich voll einbringen und den Kurs der Partei mitbestimmen, sowie kandidieren. [Mitgliedsantrag]
Ich stehe als Mitglied der CPÖ als Kandidat für Wahlen zur Verfügung – Bitte setzten Sie sich mit mir in Verbindung, um über die Details zu sprechen.
Um SPAM zu vermeiden, ersuchen wir um Lösung der folgenden Rechenaufgabe:
10-1
zlocha
(Bitte geben Sie das Ergebnis ein!)
 

 

Datenschutzgarantie:
Die CPÖ verpflichtet sich, Ihre Adresse nicht an dritte weiterzugeben. Die Adresse wird lediglich für die Zusendung von Informationen über CPÖ-Aktivitäten verwendet.

 

SPENDEN

CPÖ - Leben. Werte. Zukunft.
Unsere Hauptanliegen sind:
Lebensschutz
Ehe und Familie
Bildung und Kultur...


Da wir keine öffentlichen Gelder erhalten,
sind wir komplett
auf Ihre Spende angewiesen!

MITMACHEN LOHNT SICH







Information zum Hintergrundbild