Home

 

Unterrichtsmaterialien dürfen keine Spielwiese für Ideologien sein!
Pressemeldung 14/2012 vom 04. Dez 2012

Neue Lehrmaterialien für die Sexualerziehung von Sechs- bis Zwölfjährigen, „Ganz schön intim“, hergestellt vom Verein “Selbstlaut” im Auftrag des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur, sorgen derzeit für Aufregung. Hier werden auf Kosten von Kindern einseitige Ideologien transportiert!

Konkret werden Kinder mit Themen konfrontiert, die dieser Altersklasse nicht gerecht werden. Die Sexualität wird aus dem menschlichen Zusammenhang gerissen, die Themen Liebe, Beziehungsfähigkeit und Verantwortung kommen zu kurz und „Mann- und Frausein“ sowie die „natürliche Familie“ werden diskriminiert.

Mann und Frau,  inter- und transsexuelle Personen werden „gleichbehandelt“, die Begriffe „lesbisch, schwul, hetero, trans“ werden als völlig gleichwertig dargestellt. Die intensive Problematisierung der Intersexualität diskreditiert die „Normalität“ in einer für Kinder sicher nicht angemessenen Weise. In Bildern mit je zwei hetero- und homosexuellen Paaren wird suggeriert, dass Schwule und Lesben die Hälfte der Bevölkerung ausmachen würden. Der natürliche Weg, ein Kind zu bekommen, wird erst nach anderen Formen – wie Adoption – erwähnt.

Da steht eine Absicht dahinter, die in anderen Bereichen als Lobbyismus bezeichnet wird, jedenfalls aber eine einseitige Ideologie darstellt, die der Wirklichkeit insgesamt nicht gerecht wird. Legistisch gesehen wird Ungleiches gleich betrachtet, was dem Gleichbehandlungsgesetz widerspricht. „Ganz schön intim“ ist damit ganz schön ideologisch, ganz schön ungesetzlich und daher aus dem Verkehr zu ziehen.

 

Die Sicht der CPÖ zur Gender-Diskussion

Im Englischen bedeutet „gender“ das soziale und „sex“ das biologische Geschlecht. Das ist eine notwendige Unterscheidung, die eigentlich ganz einfach sein sollte, es aber anscheinend nicht ist. Gerade die Gender-Ideologen sind offenbar nicht in der Lage oder willens, beides auseinanderzuhalten. Sie wollen mit der Ideologisierung bestimmter Lebensvollzüge das natürliche Geschlecht diskriminieren. Doch darum kann es nicht gehen.

Biologisch gesehen gibt es das Geschlecht männlich und weiblich; in manchen Fällen ist das Geschlecht („von der Natur“, also ebenso natürlich) nicht eindeutig festgelegt. Ebenso kann es vorkommen, dass sich jemand „im falschen Körper“ fühlt. Für manche dieser Personen ist eine Geschlechtsumwandlung die Lösung, andere legen gar keinen Wert darauf. Dabei geht es nicht um das in Frage stellen von Mann und Frau, sondern um eine Diskrepanz zwischen innen und außen.

Alle diese Lebensformen sind von der Gesellschaft anzuerkennen und nicht zu diskriminieren – leider ist es dazu noch ein weiter Weg. Das ändert aber nichts daran, dass männlich und weiblich auch rein statistisch gesehen die Norm sind, die ebenfalls nicht diskriminiert werden darf.

Gender ist etwas völlig anderes und bedeutet, dass das soziale und psychische Geschlecht weit über das biologische hinausgeht. Da geht es um die Geschlechterrollen, die überdies einem historischen, kulturellen und gesellschaftlichen Wandel unterliegen. Hier ist es Aufgabe der Gesellschaft, sich von Stereotypen zu verabschieden und den Geschlechterrollen einen größeren Spielraum zuzugestehen.

Wenn Gender-Ideologen dann so weit gehen, dass Mädchen auf Bäume klettern müssen und Buben mit Puppen spielen müssen, oder dass sich in Kindergärten Buben als Mädchen und umgekehrt verkleiden müssen, dann haben sie die Gender-Problematik nicht verstanden. Worum es geht ist, den Kindern nicht die Rollenbilder der Erwachsenen aufzuzwingen, sondern sie sich frei entfalten zu lassen.

Kinder kümmern sich normalerweise nicht um tradierte Rollenklischees, die auch in einer Zeit, als das Wort „Gender“ noch gar nicht bekannt war, viele Buben nicht davon abgehalten hat, mit Puppen zu spielen, und viele Mädchen nicht davon abgehalten hat, auf Bäume zu klettern. Das Rollenbild der Eltern hat sie nicht davon abgehalten.

Umgekehrt werden sich Kinder, Buben wie Mädchen, heute nicht im geringsten um die Gender-Diskussion scheren und sich nicht zwingen lassen, ihr (biologisches) Geschlecht zu leugnen und auf ihre eigene (und nicht auf ideologische) Weise damit zu experimentieren. Wir müssen nicht auf politischer Ebene entscheiden, wie Kinder ihre Kindheit und ihre Sexualität erleben müssen. Kinder sind in dieser Hinsicht natürlicher und intelligenter als so manche Politiker.

Es geht also tatsächlich darum, jeden Menschen ohne Ausnahme in seiner/ihrer Lebensweise anzuerkennen – was aber umgekehrt nicht dazu führen darf, das natürliche Geschlecht, Mann, Frau und die natürliche Familie zu diskriminieren.

 

Wenn Sie uns zu diesem Beitrag eine Nachricht zukommen lassen wollen:

Ich möchte mich in der Mailingliste EINtragen      AUStragen      NICHT eintragen und nur Kontakt aufnehmen
* Anrede
* Vorname
* Nachname / Firmenbezeichnung
* Ihre Email
Ihre Tel.Nr.
* Straße, Nr.
* PLZ Ort
Land
Ich hätte eine Frage/Anregung:
  Ich bete regelmäßig für die CPÖ und ihre Mitarbeiter
Ich befürworte das Programm und die Ziele der CPÖ und will mithelfen, dass diese wichtigen Themen (Ehe und Familie, Erziehung und Bildung, Lebensschutz, Kultur, Gerechtigkeit und leistbares Wohnen) bekannt werden und ersuche um regelmäßige Zusendung von aktuellen Informationen.
Ich möchte die Arbeit der CPÖ durch meine Spende unterstützen Spenden
ich will die Kandidatur der CPÖ bei Wahlen unterstützen – Senden Sie mir dazu vor Wahlen die Unterstützungserklärungen zu
Ich will aktiv mitarbeiten ohne Mitglied zu werden – Dazu erhalte ich regelmäßige Informationen, Einladungen zu Veranstaltungen und die Gelegenheit ehrenamtlicher Tätigkeiten, um die Arbeit der CPÖ zu unterstützen. Darüber hinaus habe ich keine weiteren Verpflichtungen.
Ich will Mitglied werden – und beantrage gemäß § 5 der Statuten der CPÖ die Mitgliedschaft. Als Mitglied kann ich mich voll einbringen und den Kurs der Partei mitbestimmen, sowie kandidieren. [Mitgliedsantrag]
Ich stehe als Mitglied der CPÖ als Kandidat für Wahlen zur Verfügung – Bitte setzten Sie sich mit mir in Verbindung, um über die Details zu sprechen.
Um SPAM zu vermeiden, ersuchen wir um Lösung der folgenden Rechenaufgabe:
0+8
zlocha
(Bitte geben Sie das Ergebnis ein!)
 

 

Datenschutzgarantie:
Die CPÖ verpflichtet sich, Ihre Adresse nicht an dritte weiterzugeben. Die Adresse wird lediglich für die Zusendung von Informationen über CPÖ-Aktivitäten verwendet.

 

SPENDEN

CPÖ - Leben. Werte. Zukunft.
Unsere Hauptanliegen sind:
Lebensschutz
Ehe und Familie
Bildung und Kultur...


Da wir keine öffentlichen Gelder erhalten,
sind wir komplett
auf Ihre Spende angewiesen!

MITMACHEN LOHNT SICH







Information zum Hintergrundbild