ORF – ohne Gebühren und ohne Politik

 


 
Unterstützungserklärungen können ab sofort abgegeben werden.
Das Einleitungsverfahren läuft zeitlich unbegrenzt – bis die 8.401 Unterschriften erreicht sind.

 

Text des Volksbegehrens:

Der Nationalrat möge eine Änderung des ORF-Gesetzes und des Rundfunk-Gebühren-Gesetzes beschließen, in dem der ORF entstaatlicht wird und die ORF-Gebühren ersatzlos abgeschafft werden.

 

WIE ?

Unterstützungserklärung
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AUSFÜLLHILFE

Unterstützungserklärung ausdrucken, OHNE UNTERSCHRIFT zum Gemeindeamt Ihrer Wohnsitzgemeinde, VOR DEM BEAMTEN unterschreiben, BESTÄTIGEN LASSEN (Stempel UND Unterschrift des Beamten). IM ORIGINAL an Dr. Rudolf Gehring, CPÖ Generalsekretär, Leopold-Kunschakgasse 6, 2380 Perchtoldsdorf, senden.

Detaillierte Ausfüllhilfe:

Ausfüllhilfe
Ausfüllhilfe PDF (Zum Ausdrucken anklicken)

 

Begründung:

Begründung
Begründung PDF (Zum Ausdrucken anklicken)


Der ORF wurde im Jahr 2002 von einer selbständigen Anstalt öffentlichen Rechts in eine Stiftung des
öffentlichen Rechts umgewandelt. Diese ORF-Stiftung besitzt eigene Rechtspersönlichkeit und wurde vom
Bund, also aus Steuergeldern, mit einem Widmungs-Kapital von € 200.000.000 ausgestattet.
Organe des ORF sind der Generaldirektor, der Stiftungsrat (35 Mitglieder zur Überwachung der Geschäfts-
führung ähnlich einem Aufsichtsrat), der Publikumsrat (35 Mitglieder zur Wahrung der Hörer- und
Seherinteressen) und die Prüfungskommission (2 Mitglieder zur Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichtes). Die Besetzung der Organe erfolgt praktisch ausschließlich nach (partei-) politischen Interessen.
Zweck der ORF-Stiftung ist die Erfüllung des öffentlich-rechtlichen Auftrages des Österreichischen Rundfunks.
Finanziert wird der ORF aus einer bunten Mischung von Gebühren und Abgaben sowie dem Programm-Entgelt.
Versorgungsauftrag
Der ORF ist verpflichtet, alle empfangsberechtigten Einwohner Österreichs mit Rundfunk zu versorgen.
Der Österreichische Rundfunk hat bei Erfüllung seines Auftrages auf die Grundsätze der österreichischen
Verfassungsordnung, insbesondere auf die bundesstaatliche Gliederung nach dem Grundsatz der
Gleichbehandlung der Länder sowie auf den Grundsatz der Freiheit der Kunst, Bedacht zu nehmen und

  • die Sicherung der Objektivität
  • die Unparteilichkeit der Berichterstattung
  • der Berücksichtigung der Meinungsvielfalt und der Ausgewogenheit der Programme sowie
  • die Unabhängigkeit von Personen und Organen des Österreichischen Rundfunks,

die mit der Besorgung der Aufgaben des Österreichischen Rundfunks beauftragt sind, gemäß den
Bestimmungen des ORF-Gesetzes zu gewährleisten.
Der öffentlich rechtliche Kernauftrag ist im § 4 des ORF-Gesetzes ausführlich definiert, desgleichen ist laut
Gesetz ein Qualitäts-Sicherungssystem gefordert.
Der ORF wird nach wie vor für parteipolitische Interessen genutzt und dafür werden die Zuseher/Zuhörer auch
noch kräftig zur Kasse gebeten. Und weil das Geld scheinbar niemals ausreicht, um die vielen Münder beim ORF
zu füttern, wird sogar die Einführung einer Zwangsabgabe für alle Steuerzahler diskutiert, auch wenn diese kein
Interesse an den ORF-Programmen haben oder auch gar keinen Fernseher besitzen. Diese sogenannte
Haushaltsabgabe wäre nichts anderes als eine zusätzliche Steuer, damit alle Österreicher die
Zwangsbeglückung durch den ORF auch mitfinanzieren. Die zusammen mit den ORF-Gebühren eingehobenen
Landesabgaben (rund 20% der Gesamtgebühr!) entbehren jeglicher inhaltlichen Begründung und verteuern die
GIS-Gebühr unnötig.
Unsere Forderung ist es daher, den ORF zu entstaatlichen und die ORF-Gebühren abzuschaffen, denn nur dann
ist eine parteipolitische Unabhängigkeit sowie ein freier Wettbewerb sichergestellt. Die dringend nötige
Sanierung des Österreichischen Staatshaushaltes erfordert eine klug gemachte Entstaatlichung des ORF bei
einer gleichzeitigen Entlastung der Gebührenzahler.
Es ist erschreckend, dass es im Bereich der Mainstream-Medien – dazu zählt auch der ORF – fast keine
ausgeglichene, objektive Berichterstattung mehr gibt. Die Mehrzahl dieser Medien folgen „Vorgaben von oben“
oder unterwerfen sich einer „internen Zensur“, um bestimmte Tatsachen in der Berichterstattung
auszublenden.
Eine objektive und wahrheitsgetreue Berichterstattung über die aktuellen Geschehnisse wäre aber heute für
ein friedliches Zusammenleben und den Erhalt der Demokratie in Österreich wichtiger denn je.

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