Landwirtschaft

 

Die zurzeit von der EU geförderte Landwirtschaft zielt auf Spezialisierung, Massenproduktion und Massentierhaltung zu Lasten der Gesundheit der Konsumenten und der kleinbäuerlichen Betriebe. Durch den Einsatz der Chemie zerstören wir  unsere Lebensgrundlage, den Humus. Minderwertige Lebensmittel, also jene, denen auf Grund ausgelaugter, nur mehr chemisch gedüngter Böden wichtige Spurenelemente und Vitalstoffe fehlen, führen aber zu höheren Gesundheitsrisiken und zu steigenden Krankheitskosten.

Die zurzeit von der EU geförderte Landwirtschaft zielt auf Spezialisierung, Massenproduktion und Massentierhaltung zu Lasten der Gesundheit der Konsumenten und der kleinbäuerlichen Betriebe. Durch den Einsatz der Chemie zerstören wir  unsere Lebensgrundlage, den Humus. Minderwertige Lebensmittel, also jene, denen auf Grund ausgelaugter, nur mehr chemisch gedüngter Böden wichtige Spurenelemente und Vitalstoffe fehlen, führen aber zu höheren Gesundheitsrisiken und zu steigenden Krankheitskosten. Gentechnik, Klone, Nanotechnolo-gie oder künstliche Nahrungsmittel sind aus Gründen möglicher Gesundheitsgefährdung und zum Teil auch aus ethischen Aspekten keine Alternative.

Die Landwirtschaft im Interesse des Menschen, der Bauernschaft und des Gemeinwohls auf eine gesundheitsfördernde Basis zu stellen,  und dabei die Selbstversorgung unseres Landes mit natürlichen, gesunden Lebensmitteln zu sichern, ist Ziel unseres christlichen Landwirt-schaftsprogramms.

Die ökologische Landwirtschaft sichert unser Leben

Intensität und Aggressivität sind die Kennzeichen der heutigen europäischen und von der EU geförderten Landwirtschaft. Spezialisierung, Massenproduktion und Massentierhaltung ge-hen zu Lasten der Konsumenten und der kleinbäuerlichen Betriebe. Die Maximierung der Erträge bei Reduzierung der Kosten hat Priorität. Der Einsatz der Chemie ist unter diesen Voraussetzungen unabdingbar, die Globalisierung verstärkt diesen Trend. Dass wir dabei unsere Lebensgrundlage, den Humus,  zerstören, machen uns Wissenschaftler vermehrt be-wusst. Minderwertige Lebensmittel, also jene, denen auf Grund ausgelaugter, nur mehr che-misch gedüngter Böden wichtige Spurenelemente und Vitalstoffe fehlen, führen aber zu hö-heren Gesundheitsrisiken und zu steigenden Krankheitskosten. Gentechnik, Klone, Nano-technologie oder künstliche Nahrungsmittel sind aus Gründen möglicher Gesundheitsge-fährdung und zum Teil auch ethischen Aspekten nicht akzeptabel.

Die Landwirtschaft im Interesse des Menschen, der Bauernschaft und des Gemeinwohls auf eine gesundheitsfördernde Basis zu stellen,  und dabei die Selbstversorgung unseres Landes mit natürlichen, gesunden Lebensmitteln zu sichern, ist Ziel eines christlichen Landwirt-schaftsprogramms.

A. Grundsätze einer christlichen Landwirtschaft (i. w. S.):

Nur eine ökologische Landwirtschaft sichert unser Leben.

Sie umfasst die Pflanzenproduktion, dei Viehwirtschaft, Aussagen zu den Produkten und zum Bauernstand als der tragenden Säule.

Zur Pflanzenproduktion:

1. Nachhaltigkeit durch Humuswirtschaft

Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft bedeutet im Sinne der Bewahrung der Schöpfung die Erhaltung der Fruchtbarkeit des Bodens durch Humuswirtschaft. Dies setzt die Erhaltung des Bodenlebens mit Mikroorganismen und Kleintieren voraus. U. a.  wird das Bodenleben durch die Chemie, die Belastungen der intensive Anbaumethoden und schweres Arbeitsgerät deut-lich vermindert. Humus ist das wichtigste Kapital unseres Planeten, schützenswert als Was-serspeicher, Lieferant von Spurenelementen, Vital- und Mineralstoffen sowie Bewahrer der Artenvielfalt. Alle Schädigungen des Humus durch Raubbau jeder Art ohne natürliche Revita-lisierung müssen im Interesse gesunder Nahrung vermieden werden. Eine umweltgerechte, auf biologischer Basis beruhende Produktion führt zu gesunden Nahrungsmitteln und zur erheblichen Entlastung des Gesundheits- und Sozialbudgets.

Die sogenannte Nutzungskaskade – beste Qualität für die menschliche Ernährung, nicht ge-sundheitsschädliche Qualitäten für die Tiere, der Rest für den organischen Rohstoff- und Energiebereich – soll Leitlinie sein

2. Ökologischer Anbau unter ökonomischen Zielen

Nahrungsmittel sind als „Lebens“-mittel lebensnotwendig. Aufgabe der Landwirtschaft ist die Herstellung gesunder biologischer Nahrungsmittel zum Wohle der Menschen und als Vor-beugung gegen Krankheiten. Die Intensivierung von Monokulturen ist der falsche Weg, sie führt zur Ausbeutung des Humus bzw. der Umwelt und zwingt zum Einsatz von Insektiziden, Herbiziden, Fungiziden oder Kunstdünger. Mangels anderer Mittel und Methoden ist dieser auf ein die Fruchtbarkeit des Bodens nicht gefährdendes Minimum zu beschränken. Grund-sätzlich sind jedoch Pflanzenpräparate oder biologische Schädlingsbekämpfung vorzuziehen. Die Richtlinien der EU (EU-Öko-VO) gehen zwar in die richtige Richtung, sind aber nicht aus-reichend.

Ein Pflanzenanbau ausschließlich für Biospritherstellung wird abgelehnt, die Verwertung von Pflanzenresten sollte aber im Sinne der Nutzungskaskade bei einer positiven ÖKO-Bilanz zulässig sein.

Maßnahmen:

Förderung und Priorisierung des ökologischen Anbaus

Umschichtung von dzt. 500 Mio. € aus Umweltschutz auf Bio-Prämie zur Förderung unBe-wusstseinsbildung beim Konsumenten

Umstellung auf Bio-Produktion temporär fördern:

5-7Jahres-Zeitrahmen je Hof

Gestaffelte Unterstützung der Bauern bei Umstieg auf Bio –beste Qualität

Erstattung des Ausfalls, beginnend bei 80%, sinkend bis auf 20 % im 7. Jahr

Wissensvermittlung an Bauern (Betriebswirtschaftswissen, Grundkenntnisse über Bioanbau etc.)

Information der Verbraucher über die höheren Kosten und den höheren Wert biologisch einwandfreier Nahrungsmittel für die Gesundheit, Kosten-Nutzen-Rechnung/ Schätzungen hinsichtlich

Einsparungen im Sozialwesen

Aufnahme von Lehrmaterial in Kindergärten und Pflichtschulen

additive temporäre Finanzhilfen bei Hof-Lagen außerhalb der Bio-Logistiklinien

Einführung degressiver Flächenprämien

Sockelbeitrag je Betrieb zur Stützung der kleinbäuerlichen Betriebe

Einführung einer landwirtschaftlichen Vergleichszahl analog zu Deutschland, (auch die EU überlegt ihre Förderungen in diese Richtung)
 

B. Zur Viehwirtschaft

Eine ökologische Viehwirtschaft basiert auf artgerechter Haltung und Artenvielfalt in ei-ner extensiven Produktionsform. Bereits diese Ziele sind diametral zu der von uns abge-lehnten Massentierhaltung. Auch hier erscheint die EU-Verordnung EU-Öko-VO unge-nügend, als Grundlage dienen die Bioland-Richtlinien mit ihren umfassenden Normie-rungen.

Maßnahmen:

  • günstige Kredite /temporäre Subventionen für den Umstellungszeitraum
  • Information und Schulung  hinsichtlich Relation Kosten und Nutzen (Tierarzt vs. Aus-fallszeiten z.B. bei Milchproduktion)
     

C. Zu den Produkten

1.  Herstellung ökologisch wertvoller, gesunder Produkte

Aus ökologischem Ackerbau und Viehzucht sollen jene Produkte mit allen Nährstoffen entstehen, die der Mensch für seine Entwicklung benötigt. Die Gentechnik kann hier ebenso wenig Ersatz bieten wie Klone oder künstliche mittels Nanotechnologie angerei-cherte Nahrungsmittel. Sie vermitteln nur den Eindruck gesunder Nahrungsmittel, verfü-gen aber nicht über die wesentlichen Nährstoffe. Deshalb werden von der CPÖ alle diese Eingriffe und Reproduktionen konsequent abgelehnt.

2. Produktwahrheit, Kennzeichnungspflicht und Kostenwahrheit

Nach dem Grundsatz: „was drauf steht, muss drin sein“, fordern wir die Produktwahrheit, die Identität zwischen den Aussagen auf der Verpackung und dessen Inhalt. Im Ausland erzeugte Rohwaren, die im Inland nur veredelt werden (z. B Tiroler Speck), sind daher auch als solche zu deklarieren. Zur Erfüllung dieser Voraussetzungen wollen wir eine vollständige Kennzeichnungspflicht für alle Lebensmittel einführen, um dem Konsumen-ten einen schnellen Überblick über die angebotenen Qualitäten zu ermöglichen.  Die EU Kennzeichnungsverordnung ist ein richtiger, aber noch unvollkommener Schritt.

Die Kostenwahrheit soll auch in der Landwirtschaft das Regulativ sein. Deshalb benöti-gen wir neben den eigentlichen Herstellungskosten auch alle bei der Erzeugung von Nahrungsmitteln anfallenden Kosten wie z. B. Herstellungskosten, Transportkosten, Hilfsmittel wie Energie, Öle/Fette etc. einschließlich deren ÖKO-Bilanzen.

3. Sicherung der Selbstversorgung

Oberstes Ziel ist die Sicherung der Selbstversorgung unseres Landes im Krisenfall. Die Ernährung der Bevölkerung mit gesunden und leistbaren Nahrungsmitteln muss ge-währleistet sein. Deshalb sind Regionalkreisläufe zu bevorzugen bzw. wo schon vorhan-den, zu intensivieren. Sie sichern den Bauern ihren Absatz bei minimalen Transportkos-ten und schonen auch damit die Umwelt.

4. Erhaltung der Kulturlandschaft

Eine additive, aber dennoch wichtige  Aufgabe ist die Pflege der Kulturlandschaft und die Erhaltung des Erholungsraumes. Als ein Teil des Umweltschutzes bedarf sie daher der Förderung aus dem Umweltschutz.

Maßnahmen:

  • Gesetzliche Verbote von Gentechnik, Klonung, Nanotechnologien national und international
  • Klare gesetzliche Vorgaben  hinsichtlich der Kennzeichnung und deren Inhalten mit harten Strafbestimmungen
  • int./nat. Kontrollen zur Überwachung
  • temporäre finanzielle Unterstützung bei Installierung von Regionalkreisläufen
     

D. Zum Bauernstand

1. Erhaltung/ Förderung eigenständiger, kleinbäuerlicher Strukturen

Mit der bäuerlichen Selbständigkeit soll ein wichtiger Beitrag zur Lebensfähigkeit des Bauernstandes zum Gemeinwohl und zur Versorgung der Bevölkerung mit gesunden und frischen Nahrungsmitteln geleistet werden. Dieses Ziel wird nur erreicht, wenn der Bauernstand ein ausreichendes, familiengerechtes Einkommen aus seiner Tätigkeit be-ziehen kann. Die Erhaltung kleinbäuerlicher Strukturen als Charakteristikum unseres Landes, auch mit temporären wirtschaftlichen Förderungen, ist uns daher ein wesentli-ches Anliegen. Zudem ermöglicht dies eine Vielfalt der Produktion, eine Stärkung der regionalen Wirtschaftskreisläufe, führt zur Reduzierung von Transporten und sichert die bäuerliche Unabhängigkeit. Eigenständigkeit sichert auch die Qualität der Produkte, die wesentliches Ziel der Landwirtschaft sein muss.

2. Generationenprinzip

Der Beruf des Bauern ist für das Gemeinwohl und die Gesellschaft unabdingbar. Seine

Unabhängigkeit in der kleinbäuerlichen Struktur, in der Familienfolge und damit in der

Bewahrung des Know How muss erhalten werden. Familienunterstützende Rahmenbe-dingungen (Müttergehalt), Schaffung von zu entlohnenden Leistungen, die über die bäu-erliche Nahrungsmittelproduktion hinausgehen (Landschaftspflege, Tourismus u. ä. sind zu fördern.

3. Minimierung der Bürokratie

Bezahlung für Leistungen wie Landschaftserhaltung udgl., nicht Almosenempfänger von EU und dem Staat für Produktionsmaximierung,  Negativbeispiele bietet die AMA z.B. beim Hofwechsel von Tieren, bei den ständig wechselnden Vorschriften für Bio.

Maßnahmen:

  • temporäre Förderungen bei Investitionen in Produktevielfalt und Organisation von Regionalkreisläufen
  • Fonds für in Not geratene Höfe zur Reaktivierung
  • Beitrag an Bergbauern für die Landschaftserhaltung, refinanziert aus dem Touris-mus/ Aufschlag auf die Tourismusabgabe
  • Zahler: Tourismuseinrichtungen wie Hotels/ Unterkunftgeber, Bergbahnen, udgl.
  • Durchforstung der Bürokratie zwecks Abbau z. B.:
  • Vorgaben konstant halten
  • Verbesserung bei der Tierregistrierung bei Stallwechsel
  • Verkürzung der Erledigungszeiten bei der AMA
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