Energie

 

Der steigende Energiebedarf stellt  Österreich  wie auch die gesamte Welt vor schwerwiegende Probleme. Ausreichend Energie bereitzustellen hat bei Verknappung der Ressourcen bereits zu steigenden Energiepreisen geführt. Hauptträger waren und sind dabei die fossilen Brennstoffe, die wegen der schrankenlosen Ausbeutung bei vergleichsweiser geringwertiger Nutzung  in wenigen Jahrzehnten erschöpft sein werden. Wertvolle Rohstoffe sind damit un-wiederbringlich verloren.

Österreich hat mit dem jahrelangen Ausbau der Wasserkraft und einer  ca. 75%igen Bedarfs-deckung ein solides Fundament zur Stromversorgung gelegt, Großkraftwerke bilden das Rückgrat und erfordern erheblichen Leitungsaufwand. Für Heizung und Antrieb werden hin-gegen überwiegend bis ausschließlich fossile Brennstoffe wie Öl und Gas eingesetzt. Die Gesamtbilanz im Energieverbrauch lautet deshalb zurzeit: 71% des Verbrauchs sind fossiler Art (Umweltbundesamt)

Die Atomkraft – und sei es nur temporär – zur Energiegewinnung einzusetzen lehnen wir we-gen der unkalkulierbaren und hohen Risiken für Mensch und Natur ab.

Wurde bisher nach dem  Versorgungsprinzip als dem prioritären Ziel gewirtschaftet, sichern bisher nur Großkraftwerke die Versorgung, fordert die CPÖ nun ein Umdenken in der Ener-giepolitik unter den Leitlinien der Energieeffizienz und Erneuerbarkeit. Die für die Zukunft anzustrebende  Lösung ist die Energieversorgung für die Haushalte/Unternehmen im eigenen  Gebäude.

Nachstehende Grundsätze liegen einer christlichen Energiepolitik zugrunde:

  • Deckung des Energiebedarfs weitestgehend aus erneuerbaren Energien
  • Dezentrale  Energieerzeugung
  • Umweltschutz
  • Effizienz im Energieverbrauch
  • Sozialverträglichkeit

Deckung des Energiebedarfs soll weitestgehend aus erneuerbaren Energien erfolgen, soweit deren Wirtschaftlichkeit gesichert, deren Umweltbilanz positiv ist und die Rohstoffe nicht für die Nahrungsmittelproduktion eingesetzt werden können:

Wasserkraft ist die für Österreich prädestinierte Methode. Großkraftwerke sollen künftig nur in wirtschaftlich/ökologisch begründbaren Fällen zugelassen werden. Grundsätzlich fordern wir die die Versorgung mit  Regional-/Gemeindekraftwerken zur lokalen Deckung des Strombedarfs. Voraussetzung ist aber auch hier  Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit.

Solarenergie (Solarzellen und Photovoltaik) sollen in jenen Bundesländern gefördert werden, die eine wirtschaftliche Ausbeute durch die Sonnenstrahlung erwarten lassen.  Diesbezügliche Potenzialanalysen liegen z. T. vor bzw. sind zu erstellen. Die Anlagen sind architektonisch ansprechend einzubauen.

Windenergie ist die am schwierigsten zu bewertende Form der Energiegewinnung, da Wind in unseren Breiten nur wenig kontinuierlich verfügbar ist. Eine wirtschaftliche, effiziente Stro-merzeugung erscheint  damit nicht gesichert. Hinzu tritt die die Frage des Landschaftsschutzes

Erdwärme mittels Tiefenbohrungen ist zu forcieren, sie steht jederzeit zur Verfügung Biogas mittels mikrobiellen Abbaus organischer Substanzen in kleinen Anlagen, der biologische  Rest ist als hochwertiger Dünger verwertbar.

Biomasse (fest) umfasst i.wes. aus Holz und damit erneuerbarer Energieträger.

Biomasse (flüssig) wie Biodiesel, Bioethanol, sofern nicht Ernährungsargumente sowie die Umweltbilanz dagegenstehen  und die Energie  wirtschaftlich/ökologisch erzeugt werden kann. Dezentrale Energieerzeugung, umfasst die Produktion und die Abnahme in einem überschau-baren Gebiet, bevorzugt beim Verbraucher selbst oder in kleineren Regionen, Vermeidung langer Transportwege wie z. B. Überlandleitungen

Umweltverträglichkeit ist nach allen Relationen zu prüfen wie z. B. Verschmutzung, Beein-flussung menschlichen Wohlergehens, ökologische Veränderungen, Landschaftszerstörung. Effizienz im Energieverbrauch stellt die Forderung nach Energieeinsparung, wie z. B. ener-giesparende Heizsysteme, weg von der Glühbirne hin zu an die Bedürfnisse des Menschen angepassten LED-Leuchten, Reduzierung des Verbrauchs bei allen Elektrogeräten, Wegfall der Stand by -Funktionen, spritsparende Automobile bis hin zum Elektromobil, Verwendung ökologisch nützlicher Baustoffe für Dämmung/ Wände im Wohnungs- und Industriebau

Sozialverträglichkeit der Energiepolitik fordert die kostengünstige Erzeugung der Energie und Bereitstellung für alle Bürger aller Einkommensschichten zu attraktiven Preisen. Aufgabe des Gemeinwesens soll die temporäre Förderung wirtschaftlich und ökologisch sinnvoller Energieerzeugung sein. Voraussetzung hierzu ist ein ordnungspolitischer Rahmen für dezentrale Energiestrukturen, die Zulassung der Energieerzeugung durch Private und Gemeinden.

Umfasst Fördermaßnahmen für Energieerzeuger und –verbraucher wie folgt:

  • Temporäre Förderungen für Energieerzeuger und –verbraucher
  • Energieerzeuger erhalten Förderung, wenn sie neue Methoden entwickeln
  • Abnehmer erhalten Förderung bei der Installation energiesparender Anlagen
  • Temporäre Unterstützung aller Maßnahmen zur Energiesenkung (z.b in Produktionsprozessen, bei der Herstellung von Produkten, im Recycling.)
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