Ehe und Familie

 

Ehe und Familie beruhen auf der natürlichen Hinordnung von Mann und Frau zueinander, auf ihrer Beziehung zu gemeinsam gezeugten Kindern und auf ihrer Fähigkeit, eine Familie zu bilden. Die Ehe ist die einzige Form der Lebensgemeinschaft, die den Interessen und der Menschenwürde der Kinder gerecht wird. Alle Rechtsgebiete wie das Zivil-, Steuer-, Sozial-, Arbeits- und Strafrecht sind auf den Schutz von Ehe und Familie auszurichten. Die Ehe ist rechtlich als Verbindung zweier Personen verschiedenen Geschlechts in freier Wahl zu inniger Lebensgemeinschaft in Liebe und Treue auf Lebenszeit zu definieren und verfassungsrechtlich zu schützen.

Die Ehe ist tragende Säule des Staates, eine Homopartnerschaft ist dieser nicht gleichwertig. Jeder Versuch der Gleichstellung unterminiert die Position der Ehe. Die Kinder-Mindestquote zum Staats- und Volkserhalt liegt bei 2,1,   derzeit 1,34, deshalb Ausgleich durch Zuwanderung. Hier tritt das klas-sische Versagen der Regierungsparteien und auch Teilen der Opposition offen zutage. Verantwor-tungsvolle Politik der Regierung wäre, die Familien und Kinder zu fördern, um die Erhaltung der So-zialsysteme und unseres Volkes zu gewährleisten
Im Denken unserer Mitmenschen, insbesondere auch der Jugend, besitzen Ehe und Familie nach wie vor einen hohen Stellenwert, wegen der seit Jahrzehnten  priorisierten Berufstätigkeit und den Zwang zum Doppelverdienst liegen die Ursachen für so viele gestörte und zerstörte Familien.

Wir fordern daher:
Rechtliche Neuordnung der Institution Ehe mit dem Ziel, das Hineinwirken staatlicher Organe in die Familie zurückzudrängen und die Erziehung dem Beruf gleichzustellen

Wirtschaftlichen Schutz für bzw. Priorität der Familie wegen ihrer staatserhaltenden Funktion  durch ein Mütter-/Vätergehalt mit Sozialversicherung und Pensionsanspruch (siehe auch den Programmpunkt Erziehung), bei Wahlfreiheit des Erziehenden

Steuerliche Begünstigung durch ein Familiensplitting
Wahlrecht der Eltern für ihre Kinder

Erziehungsgeld: Wer Kinder selbst betreut, soll bekommen, was der Staat für Kindergärten, Hort, usw. ausgibt.


Familienförderung: Gemeinde Berndorf/Salzburg präsentiert neues Modell und fordert Unterstützung von Bund und Land

Konkrete Wertschätzung der familieninternen Kinderbetreuung durch Anhebung des Kinderbetreuungsgeldes auf die Höhe des Mindestsicherungssatzes von € 773,-/Monat bis zur Vollendung des 3. Lebensjahres.

Einleitend ist festzuhalten, dass die familienexterne Betreuung von Kindern zwischen 1. und 3. Lebensjahr auf Grundlage des Salzburger Kinderbetreuungsgesetzes, ergänzend zum Kinderbetreuungsgeld zusätzliche öffentliche Mittel erfordert und die dabei geleistete Arbeit dadurch entsprechende Wertschätzung erfährt.

Beim Berndorfer Modell der Familienförderung geht es darum, auch der familieninternen Kinderbetreuung gebührende Wertschätzung der Allgemeinheit entgegenzubringen. Wenn sich diese Wertschätzung der familieninternen Kinderbetreuung am Mindestsatz der Mindestsicherung für Alleinstehende und Alleinerziehende von € 773,- im Monat orientiert, so ist dies keinesfalls vermessen.

Die Forderung lautet daher, dass Familien, die ihre Kinder zwischen dem vollendeten 1. und 3. Lebensjahr familienintern, ohne Inanspruchnahme von Tagesmüttern, Krabbelgruppen etc. betreuen, Kinderbetreuungsgeld in Höhe von € 773,- pro Monat erhalten sollen.

Für Familien/Eltern, die sich für die dreijährige Kinderbetreuungsgeldvariante entschieden haben und keine mit öffentlichen Mitteln geförderte, familienexterne Betreuung in Anspruch nehmen und dafür € 436,- Kinderbetreuungsgeld/Monat erhalten, ist daher eine Aufzahlung von € 337,- erforderlich.

Für Familien/Eltern, die sich für die zweijährige Kinderbetreuungsgeldvariante entschieden haben und dafür monatlich € 624,- Kinderbetreuungsgeld erhalten, ist bei gleichen Voraussetzungen eine Aufzahlung von € 149,-/Monat erforderlich.

Der jeweilige Aufzahlungsbetrag soll zwischen Gemeinden, dem Land und dem Bund zu je einem Drittel aufgebracht werden.
Zudem ist der Kündigungsschutz für Arbeitnehmerinnen von 2 auf 3 Jahre zu verlängern.

Gemeinde Berndorf geht mit gutem Beispiel voran.
Unabhängig vom Verhalten des Landes bzw. des Bundes, ist geplant, dass die Gemeinde Berndorf ab dem Jahr 2013 jenen Berndorfer Familien/Eltern, die sich für die zwei- bzw. dreijährige Kinderbetreuungsgeldvariante entschieden haben und keine mit öffentlichen Mitteln geförderte familienexterne Betreuung in Anspruch nehmen, den Gemeinde-Drittelbeitrag zwei Mal jährlich auszubezahlen.

„Mit der Umsetzung unseres Modells der Familienförderung soll ein Stück mehr Gerechtigkeit zwischen der Unterstützung der familienexternen und der familieninternen Kinderbetreuung erreicht werden. Es geht dabei vor allem um die Wertschätzung der Arbeit jener Eltern, welche die Kinderbetreuung eigenverantwortlich, familienintern wahrnehmen.

Es geht aber auch darum, die Wahlfreiheit zwischen familieninterner und familienexterner Kinderbetreuung zu verbessern“, berichtet dazu Bgm. Guggenberger, der das Berndorfer Modell der Familienförderung erstmals letzten Freitag beim Familienforum der Öffentlichkeit präsentierte.

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