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WAHLSONNTAG - und was dann?

WAHLSONNTAG - UND WAS DANN?
Aus der Sicht eines Christen

Anregung von Johannes Hartl 22.9.2017
(katholischer Theologe, Buchautor, Referent, Liedermacher und Gründer und Leiter eines Gebetshauses in Augsburg)

In wenigen Stunden wird es Jubel und Empörung, Erleichterung und Entsetzung, jede Menge Beschuldigungen und Selbstlob geben. Millionen von Menschen werden Gewählte verwünschen, Wähler als übelwollende Idioten bezeichnen, sich wegen politischer Meinungen entfreunden und die Zukunft in düsteren Farben zeichnen. Wer sich an alledem gerne beteiligen möchte: kein Problem. Du wirst Dir und bestenfalls ein paar anderen die Laune verderben, ansonsten aber absolut Null Einfluss auf das weitere Geschehen nehmen.

Ich persönlich hab da keine Lust drauf. Beweisen kann ich es zwar nicht, doch ich bin davon überzeugt, dass Worte Macht haben. Zum Guten oder zum Bösen. Die Bibel nennt das eine „segnen“, das andere „fluchen“. Das Doofe: ob Du segnest oder fluchst, es wirkt auf Dich zurück.

Was ist unsere Aufgabe ab Sonntag Abend, nach dieser Wahl? „Vergeltet nicht Böses mit Bösem noch Kränkung mit Kränkung! Stattdessen segnet; denn ihr seid dazu berufen, Segen zu erlangen.“ (1 Petr 3,9) Damit sage ich nicht, dass jedem das Ergebnis der Wahl gefallen wird (wird es mir selbst vielleicht auch nicht). Sondern ich sage, dass die Gewählten jetzt unser Gebet und segnende Worte brauchen, keine Hasstiraden. Du kannst ja auch um Erleuchtung und Umkehr beten.
Das geht so: sobald Du hörst, wer gewählt wurde, betest Du erst einmal für die Gewählten. Bete für die Personen, bevor Du mit irgend jemandem darüber sprichst, bevor Du Deine Freude oder Enttäuschung mitteilst. Und bevor Du etwas in sozialen Medien postest, frage Dich, ob das, was Du postest, aus einem liebenden und hoffnungsvollen Herzen kommt. Kritisieren darf und muss man Politiker (und es gibt auch keine einzige heilige Partei). Doch lasst uns bitte immer davon ausgehen, dass es Menschen sind, die etwas Gutes wollen (das ist sicherlich bei den meisten so) und durch die Gott etwas Gutes tun kann (das ist definitiv bei allen so, selbst bei Schuften wie Dir und mir). Und stell Dir vor: es gibt intelligente, liebe und gläubige Menschen, die zu komplett anderen politischen Ansichten neigen als Du selbst!

Nachdem Du also die Neugewählten gesegnet hast, nimm Dir vor, nicht im Nachhinein über sie zu lästern. „Mit der Zunge preisen wir den Herrn und Vater und mit ihr verfluchen wir die Menschen, die als Abbild Gottes erschaffen sind. Aus ein und demselben Mund kommen Segen und Fluch. Meine Brüder, so darf es nicht sein. Läßt etwa eine Quelle aus derselben Öffnung süßes und bitteres Wasser hervorsprudeln?“ (Jak 3,9-11)
Wenn Du das tust, werden Deine politischen Meinungsäußerungen aufbauend sein und nicht giftig. Gestritten und diskutiert werden darf dann immer noch von Herzenslust und höchst kontrovers, denn das Recht darauf zeichnet die Demokratie aus.
Doch es sind die Beter, die die Geschichte verändern, nicht die Maulhelden.
Also: bist Du dabei? Dann gib uns einen Daumen nach oben und teile das Video mit deinen Freunden.

 

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