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Auf nach Wien - zur Oma-Revolte
Leserbrief von Brigitte Pfandl vom 31. Aug 2017

 

Auf nach Wien – zur Oma-Revolte!

447 € netto – das ist die Pension, die die 74-jährige Gertraud Burtscher im Monat vom Staat Österreich erhält. Und das, weil – oder besser, obwohl – sie 7 Kinder großgezogen hat.

7 großartige Kinder, die ihr – und dem Staat – 24 Enkelkinder geschenkt haben. Denn all den Frauen, die wie sie das Pech haben, vor 1955 geboren zu sein, werden keine Kinder-erziehungszeiten angerechnet. „Es ist eine Schande, dass so viele Frauen meiner Generation am Hungertuch nagen, obwohl sie dadurch, dass sie Kinder aufgezogen haben, viel für das Wohl des Staates getan haben. Was sie am Ende des Lebens an Geld bekommen, ist zum Sterben zu viel, aber zum Leben zu wenig.“

447 €! Deshalb arbeitet die 74-jährige Juristin immer noch. Es bleibt ihr auch gar nichts anderes übrig. Dann liest sie in der Arbeiterzeitung von der Erhöhung der Ausgleichszulage auf 1000 € für all die Menschen, die 30 Jahre erwerbstätig waren, auch wenn sie davon 29 Jahre im EU-Ausland gearbeitet haben – aber für sie und viele andere Mütter gilt das nicht: „Weil unsere Arbeit offensichtlich nichts zählt. Da ist etwas in mir zerrissen, ich fühlte mich extrem gekränkt.“

Die bewundernswerte Frau hat daraufhin die „Oma-Revolte“ gestartet: jede Menge Mails geschrieben, an Funktionär/-innen aller im Parlament vertretenen Parteien, an Pensionisten-vereine und Privatpersonen und im Mai 2017 eine Demonstration vor dem Vorarlberger Landhaus gestartet. Die hat gehörig Staub aufgewirbelt. Renommierte Zeitungen haben berichtet, Funktionäre und Funktionärinnen Sympathie für Burtschers Forderungen bekundet und viele Privatinitiativen und Familienvereine aus ganz Österreich unterstützen ihr Anliegen. Woher das Geld kommen soll? Dazu Burtscher: „Aus demselben Topf, aus dem nach wie vor auch 10 000-, 20 000- und 30 000- Euro-Pensionen gezahlt werden. Wenn es in diesem System möglich ist, solche Luxuspensionen zu bezahlen, die ja von den von uns

aufgezogenen Nachkommen aufgebracht werden, muss auch für uns Geld da sein.

Nun ist die nächste – mit unserer Unterstützung hoffentlich große – Demonstration geplant: Am 1. September um 16.00 Uhr werden Gertraud Burtscher und zahlreiche Unterstützer, darunter zum Beispiel auch der Katholische Familienverband mit seinen 9 Landesverbänden, am Wiener Heldenplatz demonstrieren! Die Demonstration soll eine Verbesserung der Lebensumstände der älteren Mütter bringen, auch derer, die gar keine Pension bekommen.

Daher nun mein Aufruf an Pensionistenvereine, Kameradschaftsbünde, Frauenvereine aller Art: Auf nach Wien zur Oma-Revolte! Frauen und Männer gemeinsam. Schließlich leiden immer beide Ehepartner unter finanzieller Enge. Überhaupt möchte ich daran erinnern, – aufmerksamen Leserbrief-Lesern  wird das nicht neu sein - dass alle Mütter und Väter für mehr Gerechtigkeit und Anerkennung in puncto Kindererziehung kämpfen sollten.

Burtscher zur Lebensplanung junger Paare:“ Ich finde, jede Frau sollte heute die Wahlfreiheit zwischen der Karriere und Kindern oder eine zufriedenstellende Kombination von beidem haben. Aber wenn man sich aus Geldgründen gegen Kinder entscheiden muss, ist das keine freie Wahl“. Davon scheint der Familienminister von Nordrhein-Westfalen wenig zu halten: Anstatt den Müttern das Geld zukommen zu lassen, will er nun mit ungeheurem finanziellen Aufwand die 24-Stunden-Krippen für null- bis dreijährige Babys und Kleinstkinder fördern. Damit die jungen Mütter auch nachts schichten können. Aus bitterer Erfahrung in der hiesi-gen Familienpolitik wissen wir: Das kommt bei uns auch noch. Wenn wir uns nicht wehren!

                                                                                                                       Daher noch einmal der Aufruf: Auf nach Wien!

                                                                                                                        Brigitte Pfandl     Katsch, am 22. August 201

Lesen Sie hier den Artikel  aus der WIENER ZEITUNG zur Oma-Revolte
Teil 1.
Teil 2.

 

 

 

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