Presse

 

Krankenhaus lehnt Abtreibungen ab
Begründung: christlicher Glaube vom 17. Feb 2017

Dannenberg Klinik in Niedersachsen führt ab sofort keine Abtreibungen mehr durch. Der neue Chefarzt beruft sich auf den christlichen Glauben 

München 
In Niedersachsen werden in einer Klinik ab sofort keine Abtreibungen mehr durchgeführt, außer es besteht Gefahr für die Gesundheit der Mutter. Der neue Chefarzt beruft sich auf seinen christlichen Glauben, wie die "Elbe-Jeetzel-Zeitung" berichtete. Klinikchef Markus Fröhling trägt die Entscheidung mit. "Laut Gesetz kann kein Arzt zu einem Schwangerschaftabbruch verpflichtet werden", erklärt Fröhling gegenüber Medien. Im vergangenen Jahr wurden 31 Abtreibungen in dem 100-Betten-Krankenhaus im Landkreis Lüchow-Dannenberg durchgeführt.

Gesundheitsministerin Cornelia Rundt (SPD) bedauerte, dass die Klinik keine Abtreibungen mehr vornehme. Es sei ihr wichtig, dass Frauen den Eingriff in angemessener Entfernung zu ihrem Wohnort vornehmen lassen könnten, betonte die Politikerin. "Bei der Förderung von Investitionen der Krankenhäuser obliegt es nach einer Änderung des Bundesrechts den Ländern, Qualitätskriterien zugrunde zu legen", sagte Rundt. "Eines dieser zahlreichen Kriterien kann gegebenenfalls auch die Sicherstellung von Schwangerschaftsabbrüchen im jeweiligen Einzugsbereich der Krankenhäuser sein." Erst kürzlich habe sie mit dem Vorstand des christlichen Gesundheitskonzerns Agaplesion ein intensives Gespräch geführt, sagte Rundt.

Kritik an Entscheidung

Auch im niedersächsischen Schaumburg wird darüber diskutiert, ob Schwangerschaftsabbrüche nach der gesetzlich vorgeschriebenen Beratung vorgenommen werden müssen. Kritiker sprechen von einer „frauendiskriminierenden Entscheidung“.

Nachdem Agaplesion die Schaumburger Kliniken übernommen hatte, sorgte das Thema im vergangenen November überregional für Schlagzeilen. Vom kommenden April an würden am neuen Standort in Obernkirchen-Vehlen keine Abtreibungen mehr vorgenommen werden, meldeten damals Zeitungen, wenn nicht das Leben der betroffenen Frau in Gefahr sei. Die soziale Indikation reiche dann nicht mehr. 

Doch im Dezember einigten sich der Landkreis Schaumburg und der neue Betreiber laut Agaplesion. Nach dieser Kompromisslösung dürfen sogenannte Kooperationsärzte nach der Beratungsregelung in den Räumlichkeiten des Krankenhauses Schwangerschaftsabbrüche vornehmen, wie Agaplesion-Sprecher Tino Drenger in Frankfurt sagte. Die Leistung erbringe nicht das Agaplesion-Klinikum selbst, sondern niedergelassene Ärzte im Rahmen eines ambulanten Operationszentrums. "Das Klinikum hat seine Unterstützung bei medizinischen Fragen zugesagt, um eine optimale medizinische Versorgung der Patientinnen zu gewährleisten", betonte Drenger. "

Darüber hinaus wird Agaplesion für Frauen, die dies wünschen, eine begleitende psychosoziale Betreuung anbieten und diese aus eigenen Mitteln finanzieren." Der gefundene Kompromiss stelle aber eine Ausnahme für Agaplesion dar, erklärte Drenger. Im Schaumburger Klinikum seien zwei besondere Rahmenbedingungen zusammengekommen: "Zum einen sind in einem der drei fusionierten Häuser Schwangerschaftsabbrüche nach der Beratungsregelung bisher möglich gewesen", sagte Drenger. "Zum anderen wird das neue Klinikum in Zukunft das einzige Krankenhaus im Landkreis sein."

 

Quellen: kath.net und kreiszeitung.de

 

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